Studien


Diese Zahlen verdeutlichen den Handlungbedarf bei der Arbeit in Sachen Prävention und Gesundheitsförderung in den verschiedenen Tätigkeitsbereichen. Ich möchte mit meinem Angebot genau dort ansetzen und Sie bei einem  gesunden, selbstbestimmtes Leben unterstützen.


TK-Stressstudie 2016


In der TK-Stressstudie "Entspann dich, Deutschland" von 2016 basiert auf einer Forsa- Umfrage an 1200 Deutschen Personen über 18 Jahren. Die Studie ist repräsentativ für Deutschland. Die Studie geht auf die Ungenauigkeiten beim Begriff "Stress" ein, fasst aber zusammen:  "Hohe Anspannung, niedrige Reizschwelle, zu viele Gedanken zur gleichen Zeit und eine genervte Ungeduld mit anderen genau wie mit sich selbst - so in etwa fühlt sich Stress an" (TK, 2016, S.6). Diese Beschreibung trifft auf über die Hälfte der Befragten zu! Sechs von zehn Menschen in Deutschland fühlen sich gestresst, unabhängig davon, ob beruflich oder privat. Ein knappes Viertel der Bevölkerung, 23 Prozent, gibt sogar an, häufig gestresst zu sein. Dabei gibt es jedoch Unterschiede innerhalb von Deutschland und innerhalb der Geschlechter. So ist der Anteil von Menschen im Süden Deutschlands, die sich gestresst fühlen höher als im Norden (siehe Grafik). Frauen empfinden "hohe Ansprüche an sich selbst" als die größte Ursache für Stress. Männer melden als Haupursache für Stress zurück: die Arbeit.


Stress und Arbeitsbelastung in Deutschland 2015


Diese Tendenzen in Sachen Stress und Stress durch Arbeit werden durch Ergebnisse der repräsentativen Befragung „Stress und Arbeitsbelastung in Deutschland“ im Auftrag der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi bestätigt. Die Studie sieht eine zunehmende Tendenz in der Arbeitsbelastung, dem beruflichen Stress und der sogenannten Entgrenzung der Arbeit. So sagt die Mehrheit der Beschäftigten, dass die Arbeitssituation häufig durch hohe Arbeitsbelastung gekennzeichnet ist (siehe Grafik). Insbesondere Ältere Arbeitnehmer (50+) emfinden eine hohe Arbeitsbelastung. In den Betrieben gibt es in den meisten Fällen keine Regelungen im Umgang mit Stress und Arbeitsbelastung, obwohl sie es sich wünschen wurden. Auf die Frage „Gibt es in Ihrem Betrieb Regelungen für Stress und Arbeitsbelastung, auf die Sie sich berufen können?“ antworteten insgesamt 56 Prozent der Teilnehmer mit „Nein“. Bei der Frage nach der generellen Tendenz „Haben Sie den Eindruck, dass Ihre Arbeitsbelastung in den letzten Jahren zugenommen hat?“ gaben 42 Prozent der Befragten als Antwort „Trifft voll zu“ an. Es wurden 540 Angestellte, Arbeiter, Auszubildende und Beamte ab 14 Jahren telefonisch in Deutschland befragt. 


Stressreport 2012


Stress ist ein Thema, dass im beruflichen wie im privaten Alltag von großer Bedeutung ist. Die Umfragen zeigen eine klare wie deutliche Tendenz: das Stresserleben ist ein wichtiges Thema in Deutschland. Laut Stressreport 2012 (Umfage an über 17.000 Deutschen) sind die wesentlichen Anforderungen an die Arbeitnehmer seit 2006 gleich geblieben. Diese Anforderungen sind: Anhaltend hoher Zeitdruck, häufige Unterbrechungen bei der Arbeit, monotone Tätigkeiten, fehlende Erholungsmöglichkeiten. Unter den Hauptanforderungen bei abhängig Beschäftigten wurde das Multitasking mit am Häufigsten genannt (58 Prozent), knapp gefolgt von Termin- und Leistungsdruck (52 Prozent). Diese Anforderungen begünstigen erlebten Stress. Trotzdem sind diese Anforderungen nicht automatisch eine Ursache für erlebten Stress.